Der Kampf geht weiter

Protest in Auckland

Am Montag, den 15 Oktober 2007 durchsuchten mehr als 300 paramilitärische Polizeikräfte 40 Häuser und Projekte in Neuseeland. Die Polzei behauptet, die Durchsuchungen basierten auf einer 'konkreten terroristischen Bedrohung' von indigenen Aktivist_innen. Die Realität sah anders aus: schwer bewaffnete Polizist_innen terrorisierten eine ganze Gemeinde. Bis heute wurden keine Beweise auf einen angeblichen Terrorplot vorgewiesen.

Die 17 Personen, die in den Razzien vom 15. Oktober und die 3 Aktivisten die am 19. Februar 2008 bei weiteren Durchsuchungen verhaftet wurden, sind jetzt alle auf Kaution frei, und es werden keine Anklagen unter dem 'Terrorism Suppression Act' erhoben. Allerdings sind 19 Menschen - von Tūhoe, Te Atiawa, Maniapoto, Ngā Puhi und Pakeha (Europäer); indigene Aktivist_innen, Anarchisten, Anti-Kriegs- und Umweltaktivist_innen - immer noch wegen verstossen gegen das Waffengesetz angeklagt. Am 17. April wurde eine weitere Frau in Auckland verhaftet und mit angeklagt.

20 Menschen sind insgesamt wegen Verstoss gegen das Waffengesetz angeklagt und das Gerichtsverfahren könnte mehrere Jahre dauern. Nach wie vor haben die Angeklagten strikten Freilassungsbedingungen die ihre Freiheit zu reisen und sich zu treffen stark beeinträchtigen. Auf dieser Seite findest du Informationen über regionale Unterstützungsgruppen, Termine und Spenden. Der Kampf geht weiter...

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